Expo-Bertoni.com: Willkommen – Welcome – Bienvenue

Willkommen auf den Seiten der Amicale Flaminio Bertoni!

Hier finden Sie Informationen zum Leben und Werk von einem der weltweit bedeutendsten Designer und Stylisten. Dies ist eine Hommage an Flaminio Bertoni – beinahe vergessen von der Geschichte…

Noch sind nicht alle Seiten in den drei Sprachen Französisch, Englisch und Deutsch übersetzt – bitte haben Sie daher etwas Geduld!

NB: These pages are partly also available in English. Vous trouvez toute l’information en Francais.

Expo Bertoni.com: Welcome - Bienvenue - Willkommen!

Welcome to the website of Amicale Flaminio Bertoni!

Discover on our pages the life and works of one of the world’s greatest stylists and designers from last century. This site is a hommage to Monsieur Bertoni – a genuis almost forgotten by history…

The pages are mainly written in French language but a translation is upcoming. So please bear with us for a while… or contact us to help us in translation! 🙂

NB: Les pages sont preparé en Francais aussi. Deutsche Übersetzung kommt demnächst. Bitte um etwas Geduld. Vielen Dank!

Expo-Bertoni.com: Bienvenue!

Bienvenue sur les pages de l’Amicale Flaminio Bertoni!

Découvrez sur notre site, la vie et l’histoire d’un des plus grands stylistes et designer du XXème Siècle.

Hommage à un Designer, Sculpteur – oublié de l’Histoire.

NB: These pages are partly also available in English and also in German soon. Please be patient – not all pages are translated yet.

“Laboratory of ideas”: Bertoni exhibition at Torino / Italia

Flaminio Bertoni @ Torino

During 14-29. January 2010, the gallery Cristiani in Torino / Italy featured life and works of Flaminio Bertoni with an extraordinary show called “Flaminio Bertoni. Laboratorio di idee” (laboratory of ideas).

Based on several private collections, Cristiani shows the works of Bertoni in about 50 exhibit pieces, particularly the period of the three decades between the 1930s up to the end of the 1950s.

For those who have the chance to visit this exhibition, please do take this unique opportunity to experience the outstanding works of a genius.

Frederico Tonozzi wrote this invitation address:

“Do you know what Flaminio Bertoni did? Yes, you do. Don’t you love Citroën Traction Avant, 2CV, DS? But what about that hidden visionary genius of the renowned Italian design and his second life as an artist? Meteor that left signs but no heirs, emigrant who was looking for fortune like many people and like a few of them found it in art, Flaminio now lives into oblivion. This is the first opportunity to tell his story through the original archives and the passionate struggle of his son Leonardo…”

For more information, see also the gallery website: Galleria Cristiani di Torino, www.cristiani.net

“L’Uomo della 2CV” – Bücher in italienischer Sprache über Flaminio Bertoni

2008: "Bertoni Citroen" (editor: Leonardo Bertoni)

2008: "Bertoni Citroen" (editor: Leonardo Bertoni)


Titel: “Bertoni Citroen”
Autor: Bertoni Leonardo
erschienen: 2008
Anzahl Seiten: 192
Sprache: italienisch
ISBN: 978-88-8340-390-3

"Flaminio Bertoni - La vita, il genio e le opere" (2002)

"Flaminio Bertoni - La vita, il genio e le opere" (2002)


Titel: “Flaminio Bertoni – La vita, il genio e le opere”
Autor: Bertoni Leonardo
erschienen: 2002
Anzahl Seiten: 134
Sprache: italienisch
ISBN: 88-8340-114-X

Flaminio Bertoni (1997)

"Flaminio Bertoni" (1997)


Titel: “Flaminio Bertoni”
Autor: Bertoni Leonardo
erschienen: 1997
Seitenzahl: 144
Sprache: italienisch
ISBN: 88-8340-114-X

L'Uomo Della 2CV (1996)

L'Uomo Della 2CV (1996)


Titel: “L’Uomo Della 2CV”
Autor: Bertoni Leonardo
erschienen: 1996
Seitenzahl: 96
Sprache: italienisch
ISBN: n.n.

Alle Bücher wurden herausgegeben von Macchione Editore

“L’Uomo della 2CV” – Italian books about Flaminio Bertoni

2008: "Bertoni Citroen" (editor: Leonardo Bertoni)

2008: "Bertoni Citroen" (editor: Leonardo Bertoni)


Title: “Bertoni Citroen”
Editor: Bertoni Leonardo
Year of publication: 2008
N° pages: 192
Language: italien
ISBN: 978-88-8340-390-3

"Flaminio Bertoni - La vita, il genio e le opere" (2002)

"Flaminio Bertoni - La vita, il genio e le opere" (2002)


Title: “Flaminio Bertoni – La vita, il genio e le opere”
Editor: Bertoni Leonardo
Year of publication: 2002
N° pages: 134
Language: italien
ISBN: 88-8340-114-X

Flaminio Bertoni (1997)

"Flaminio Bertoni" (1997)


Title: “Flaminio Bertoni”
Editor: Bertoni Leonardo
Year of publication: 1997
N° pages: 144
Language: italien
ISBN: 88-8340-114-X

L'Uomo Della 2CV (1996)

L'Uomo Della 2CV (1996)


Title: “L’Uomo Della 2CV”
Editor: Bertoni Leonardo
Year of publication: 1996
N° pages: 96
Language: italien
ISBN: n.n.

All books are published at Macchione Editore

Video: Flaminio Bertoni Design auf YouTube

Reportage: Museo Flamino Bertoni, Varese

Reportage: Die Arbeiten des Flaminio Bertoni

Design Evolution des Citroen DS, der “Göttin”

Video: Flaminio Bertoni Design auf YouTube

Video Report: Museo Flamino Bertoni, Varese

Video Report: The Style of Flaminio Bertoni

Design Evolution of the Citroen DS, known as the “Goddess”

Roland Barthes: DS - die Kathedrale der Neuzeit

Roland Barthes - Mythologies (1957)

Roland Barthes - Mythologies (1957)

Die berühmten Worte von Roland Gérard Barthes:

Ich glaube, dass das Auto heute das genaue Äquivalent der großen gothischen Kathedralen ist. Ich meine damit: Eine große Schöpfung der Epoche, die mit Leidenschaft von unbekannten Künstlern erdacht wurde und die in ihrem Bild, wenn nicht überhaupt im Gebrauch von einem ganzen Volk benutzt wird, das sich in ihr ein magisches Objekt zurüstet und aneignet. Der neue Citroën fällt ganz offenkundig insofern vom Himmel, als er sich zunächst als ein superlativisches Objekt darbietet. Man darf nicht vergessen, dass das Objekt der beste Bote der Übernatur ist: es gibt im Objekt zugleich eine Vollkommenheit und ein Fehlen des Ursprungs, etwas Abgeschlossenes und etwas Glänzendes, eine Umwandlung des Lebens in Materie (die Materie ist magischer als das Leben) und letztlichein Schweigen, das der Ordnung des Wunderbaren angehört.

Die „Déesse“ hat alle Wesenszüge (wenigstens beginnt das Publikum, sie ihr einmütig zuzuschreiben) eines jener Objekte, die aus der Welt herabgestiegen sind, von denen die Neomanie des 18. Jahrhunderts und die unserer Science-Fiction genährt wurden: Die Déesse ist zunächst ein neuer Nautilus.

Roland Barthes

Roland Barthes

Deshalb interessiert man sich bei ihr weniger für die Substanz als für ihre Verbindungsstellen. Bekanntlich ist das Glatte immer ein Attribut der Perfektion, weil sein Gegenteil die technische und menschliche Operation der Bearbeitung verrät: Christi Gewand war ohne Naht, wie die Weltraumschiffe der Science-Fiction aus fugenlosem Metall sind. Die DS 19 erhebt keinen Anspruch auf eine völlig glatte Umhüllung, wenngleich ihre Gesamtform sehr eingehüllt ist, doch sind es die Übergangsstellen ihrer verschiedenen Flächen, die das Publikum am meisten interessieren. Es betastet voller Eifer die Einfassungen der Fenster, es streicht mit den Fingern den breiten Gummirillen entlang, die die Rückscheibe mit ihrer verchromten Einfassung verbinden.

In der DS steckt der Anfang einer neuen Phänomenologie der Zusammenpassung, als ob man von einer Welt der verschweißten Elemente zu einer solchen von nebeneinandergesetzten Elementen überginge, die allein durch die Kraft ihrer wunderbaren Form zusammengehalten, was die Vorstellung einer weniger schwierig zu beherrschenden Natur wecken soll. Was die Materie selbst angeht, so steht fest, dass sie den Sinn für das Leichte im magischen Verstand unterstützt. Es liegt in der Form eine gewisse Rückkehr zur Aerodynamik, die jedoch insofern neu ist, als sie weniger massiv, weniger schnittig und gelassener ist als die aus der ersten Zeit dieser Mode. Die Geschwindigkeit drückt sich nun in minder aggressiven, minder sportlichen Zeichen aus, als ob sie von einer heroischen zu einer klassischen Form übergegangen wäre.

Sculpture: Atlas, Martin Bruneau, Autun 2004

Sculpture: Atlas, Martin Bruneau, Autun 2004

Diese Vergeistigung erkennt man an der Bedeutung und der Materie der sorgfältig verglasten Flächen. Die „Déesse“ ist deutlich sichtbar eine Preisung der Scheiben, das Blech liefert dafür nur die Partitur. Die Scheiben sind hier keine Fenster mehr, keine Öffnungen, die in die dunkle Karosserie gebrochen sind, sie sind große Flächen der Luft und der Leere und haben die gleißende Wölbung von Seifenblasen, die harte Dünnheit einer Substanz, die eher insektenhaft als mineralisch ist. Es handelt sich um eine humanisierte Kunst, und es ist möglich, dass die „Déesse“ einen Wendepunkt in der Mythologie des Automobils bezeichnet. Bisher erinnert das superlativische Auto eher an das Bestiarium der Kraft. Jetzt wird es zugleich vergeistigter und objektiver, und trotz manchen neuerungssüchtigen Selbstgefälligkeiten (das leere Lenkrad) ist es haushälterischerund jener Sublimation der Gerätschaften, die wir unseren zeitgenössischen Haushaltsgeräten finden, angemessener. Das Instrumentenbrett erinnert eher an die Schalterblende eines modernen Herdes als an die in einer Fabrikzentrale: die kleinen Klappen aus mattem, gewellten Blech, die kleinen Schalter mit den weißen Knöpfen, die sehr einfachen Anzeiger, selbst die diskrete Verwendung des Nickels, all das bedeutet eine Art Kontrolle, unter der Bewegung steht, die mehr als Komfort denn als Leistung aufgefasst wird.

Offensichtlich tritt an die Stelle der Alchimie der Geschwindigkeit ein anderes Prinzip: Fahren wird ausgekostet. Es scheint, dass das Publikum die Neuigkeit der Themen, die man ihm anbietet, auf großartige Weise begriffen hat. Zunächst einmal empfänglich für den Neologismus (eine Pressekampagne hielt es seit Jahren in neugieriger Erwartung), es ist bemüht, sich sehr rasch ein Anpassungs- und Geräteverhalten zu eigen zu machen („Man muss sich daran gewöhnen“). In den Hallen wird der Ausstellungswagen mit liebevollem, intensivem Eifer besichtigt.

Es ist die große Phase der tastenden Entdeckung, der Augenblick, da das wunderbare Visuelle den prüfenden Ansturm des Tastsinns erleidet (denn der Tastsinn es unter allen der am stärksten entmystifizierende, im Gegensatz zum Gesichtssinn, der der magischste ist); das Blech, die Verbindungsstellen werden berührt, die Polster befühlt , die Sitze ausprobiert, die Türen werden gestreichelt, die Lehnen beklopft. Das Objekt wird vollkommen prostituiert und in Besitz genommen; hervorgegangen aus dem Himmel von Metropolis, wird die “Déesse” binnen einer Viertelstunde mediasiert und vollzieht in dieser Bannung die Bewegung der kleinbürgerlichen Beförderung.”

Roland Barthes – Mythologies Vintage ISBN 0 09 997220 4

Roland Barthes: the DS cathedral

Roland Barthes - Mythologies (1957)

Roland Barthes - Mythologies (1957)

Roland Gérard Barthes’ famous quote about the Citroen DS:

“I think that cars today are almost the exact equivalent of the great Gothic cathedrals: I mean the supreme creation of an era, conceived with passion by unknown artists, and consumed in image if not in usage by a whole population which appropriates them as a purely magical object.

It is obvious that the new Citroen has fallen from the sky inasmuch as it appears at first sight as a superlative object .. We must not forget that an object is the best messenger of a world above that of nature: one can easily see in an object at once a perfection and an absence of origin, a closure and a brilliance, a transformation of life into matter (matter is much more magical than life), and in a word a silence which belongs to the realm of fairy-tales. The D.S. – the “Goddess” – has all the features (or at least the public is unanimous in attributing them to it at first sight) of one of those objects from another universe which have supplied fuel for the neomania of the eighteenth century and that of our own science-fiction: the Deesse is first and foremost a new Nautilus.

Sculpture: Atlas, Martin Bruneau, Autun 2004

Sculpture: Atlas, Martin Bruneau, Autun 2004

This is why it excites interest less by its substance than by the junction of its components. It is well known that smoothness is always an attribute of perfection because its opposite reveals a technical and typically human operation of assembling: Christ’s robe was seamless, just as the airships of science-fiction are made of unbroken metal. The DS 19 has no pretensions About being as smooth as cake-icing, although its general shape is very rounded; yet it is the dove-tailing of its sections which interest the public most: one keenly fingers the edges of the windows, one feels along the wide rubber grooves which link the back window to its metal surround. There are in the D.S. the beginnings of a new phenomenology of assembling, as if one progressed from a world where elements are welded to a world where they are juxtaposed and hold together by sole virtue of their wondrous shape, which of course is meant to prepare one for the idea of a more benign Nature.

As for the material itself, it is certain that it promotes a taste for lightness in its magical sense. There is a return to a certain degree of streamlining, new, however, since it is less bulky, less incisive, more relaxed than that which one found in the first periods of this fashion. Speed here is expressed by less aggressive, less athletic signs, as if it were evolving from a primitive to a classical form. This spiritualization can be seen in the extent, the quality and the material of the glass-work. The Deesse is obviously the exaltation of glass, and pressed metal is only a support for it. Here, the glass surfaces are not windows, openings pierced in a dark shell; they are vast walls of air and space, with the curvature, the spread and the brilliance of soap-bubbles, the hard thinness of a substance more entomological than mineral (the Citroen emblem with its arrows, has in fact become a winged emblem, as if one was proceeding from the category of propulsion to that of spontaneous motion, from that of the engine to that of the organism).

Roland Barthes

Roland Barthes

We are therefore dealing here with a humanized art, and it is possible that the Deesse marks a change in the mythology of cars. Until now, the ultimate in cars belonged rather to the bestiary of power; here it becomes At once more spiritual and more object-like, and despite some concessions to neomania (such as the empty steering wheel), it is now more homely , more attuned to this sublimation of the utensil which one also finds in the design of contemporary household equipment.

The dashboard looks more like the working surface of a modern kitchen than the control room of a factory; the slim panes of matt fluted metal, the small levers topped by a white ball, the very simple dials, the very discreetness of the nickel-work, all this signifies a kind of control exercised over motion rather than performance. One is obviously turning form an alchemy of speed to a relish in driving.

The public, it seems, has admirably divined the novelty of the themes which are suggested to it. Responding at first to the neologism (a whole publicity campaign had kept it on the alert for years), it tries very quickly to fall back on a behaviour which indicates adjustment and a readiness to use (“You’ve got to get used to it “). In the exhibition halls, the car on show is explored with an intense, amorous studiousness: it is the great tactile phase of discovery, the moment when visual wonder is about to receive the reasoned assault of touch (for touch is the most demystifying of all senses, unlike sight, which is the most magical). The bodywork, the lines of union are touched, the upholstery palpated, the seats tried, the doors caressed, the cushions fondled; before the wheel, one pretends to drive with one’s whole body. The object here is totally prostituted, appropriated: originating from the heaven of Metropolis , the Goddess is in a quarter of an hour mediatized, actualizing through this exorcism the very essence of petit-bourgeois advancement.”

Roland Barthes – Mythologies Vintage ISBN 0 09 997220 4

“L’Uomo della 2CV” – Les livres italiens sur Flaminio Bertoni

2008: "Bertoni Citroen" (editor: Leonardo Bertoni)

2008: "Bertoni Citroen" (editor: Leonardo Bertoni)


Title: “Bertoni Citroen”
Editor: Bertoni Leonardo
Annee de la publication: 2008
N° pages: 192
Langue: italien
ISBN: 978-88-8340-390-3

"Flaminio Bertoni - La vita, il genio e le opere" (2002)

"Flaminio Bertoni - La vita, il genio e le opere" (2002)


Title: “Flaminio Bertoni – La vita, il genio e le opere”
Editor: Bertoni Leonardo
Annee de la publication: 2002
N° pages: 134
Langue: italien
ISBN: 88-8340-114-X

Flaminio Bertoni (1997)

"Flaminio Bertoni" (1997)


Title: “Flaminio Bertoni”
Editor: Bertoni Leonardo
Annee de la publication: 1997
N° pages: 144
Langue: italien
ISBN: 88-8340-114-X

L'Uomo Della 2CV (1996)

L'Uomo Della 2CV (1996)


Title: “L’Uomo Della 2CV”
Editor: Bertoni Leonardo
Annee de la publication: 1996
N° pages: 96
Langue: italien
ISBN: n.n.

Toutes les livres sont publie a Macchione Editore